Caroline-Herschel-Medaille

Aufruf für Nominierungen für die Caroline-Herschel-Medaille 2027

Die Caroline-Herschel-Medaille würdigt herausragende Astrophysikerinnen im Vereinigten Königreich und in Deutschland. Sie ehrt außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen von Frauen und ihre wichtige Rolle bei der Erweiterung unseres Verständnisses des Universums.

Die Medaille wird gemeinsam von der Royal Astronomical Society (RAS) und der Astronomischen Gesellschaft (AG) verliehen. Sie würdigt die langjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland.Ausgezeichnet werden etablierte Forscherinnen, die durch ihre Forschung oder ihr wissenschaftliches Engagement herausragende Beiträge zur Astrophysik geleistet haben.  Alle Frauen sind zur Bewerbung eingeladen; Selbstnominierungen sind ausdrücklich willkommen. 

Die 2021 ins Leben gerufene Auszeichnung erinnert an die Pionierin der Astronomie Caroline Herschel (1750–1848), deren bahnbrechende Entdeckungen unter anderem mehrere Kometen umfassen. Die Medaille wird im Wechsel an Forschende mit Sitz im Vereinigten Königreich und in Deutschland vergeben. Im Jahr 2027 wird die Auszeichnung an eine Forscherin mit Sitz im Vereinigten Königreich verliehen. Sie ist mit einem Preisgeld von 3.000 £ verbunden. 

Bisherige Preisträgerinnen sind Professorin Heike Rauer (2026), Professorin Isobel Hook (2025), Dr. Linda Tacconi (2024), Professorin Gillian Wright (2023) und Professorin Eva Grebel (2022).

Nominierungsunterlagen

Die Nominierung muss folgende Unterlagen enthalten:

  • Einen vollständigen Lebenslauf, einschließlich weiterer Beiträge wie Lehre, Mentoring und Engagement für die astronomische Fachgemeinschaft.
  • Eine Auswahl von bis zu fünf wichtigen begutachteten Publikationen.
  • Die Namen von zwei Referenzpersonen.
  • Eine Nominierungsbegründung mit einer Länge von 300 bis 600 Wörtern.

Die Nominierung muss auf Englisch verfasst sein.Die Begründung sollte erläutern, inwiefern die nominierte Person die Kriterien der Auszeichnung erfüllt. Sie sollte überzeugend darlegen, warum die Kandidatin die Medaille gegenüber anderen Forschenden im selben Fachgebiet verdient. Außerdem sollten ihre wissenschaftlichen Kooperationen zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland beschrieben werden. Es ist hilfreich, die Begründung so zu formulieren, dass Auszüge daraus für die offizielle Empfehlung des Auswahlkomitees verwendet werden können. Zudem sollten die aktuelle Karrierestufe und die derzeitige Position der Kandidatin angegeben werden. Über die Nominierungen entscheidet ein Gremium mit Vertreterinnen und Vertretern der RAS und der AG.

Die Nominierung können Sie hier online einreichen.

Einsendeschluss ist Dienstag, der 1. Dezember 2026.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Frühjahr 2027 in London statt.